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Auf der Hololens wird die Navigation über die reale Umgebung eingeblendet und die Menüpunkte können direkt ausgewählt werden.

Systemtechnik hautnah

14. Dezember 2018 | 12:09 Autor: Roland Seeger, NTB FOLIO | Anzeige Vorarlberg, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz

Die NTB hat sich Digitalisierung als Anwendungsschwerpunkt gesetzt. Deshalb kam die Idee auf, den interdisziplinären und anwendungsorientierten Ansatz der Systemtechnik auch mithilfe der entsprechenden digitalen Technologie zu präsentieren. Hierzu soll die Augmented-Reality-Brille HoloLens von Microsoft dienen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine App für die Hololens entwickelt, die es Interessenten ermöglicht, den Studiengang Systemtechnik der NTB auf virtuelle und spielerische Art zu erkunden. Neben den textuellen Informationen können auch Bilder und Videos zu den entsprechenden Profilrichtungen angeschaut werden. Weiter gibt es die Möglichkeit, sich in den einzelnen Disziplinen der Systemtechnik zu profilieren, indem zu den verschiedenen Profilrichtungen Spiele angeboten werden, welche die Profile und deren Aufgaben im Berufsalltag verdeutlichen.

NTB FOLIO im Gespräch mit dem Entwickler der Hololens-Lösung, Roman Brülisauer

Viele Leser können sich wohl unter einer Hololens nichts vorstellen. Können Sie die Funktion in zwei, drei Sätzen erklären?
Die Hololens ist eine Mixed-Reality-Brille von Microsoft. Ähnlich wie eine VR-Brille ist sie in der Lage, virtuelle Objekte darzustellen, jedoch mit dem Vorteil, dass die reale Umgebung wahrgenommen und die Objekte mir ihr interagieren können.

Was ist der Vorteil dieser Präsentationsart gegenüber einer Website, welche man auf dem Smartphone oder Laptop anschaut?
Gerade in der Produktentwicklung ist es manchmal schwierig, sich die Dimensionen eines Produkts im CAD vorstellen zu können. Mit der Hololens kann ich mir das Bauteil 1:1 und in 3D darstellen lassen.

Klingt alles etwas verspielt. Sind Sie selbst ein Gamer?

Nein, eigentlich nicht. Die Industrie setzt Augmented Reality übrigens vermehrt im Bereich «Instandhaltung, Wartung, Dokumentation» ein.

Ein Blick in die Zukunft: Wo sehen Sie den Einsatz solcher Systeme in den nächsten Jahren?
Vorerst wird es eine Spielerei bleiben. Für einen produktiven Einsatz in der Industrie ist die Brille noch zu wenig ausgereift. Sobald aber auch andere Hersteller auf den Markt treten, werden die Brillen grössere Fortschritte machen und auch für kommerzielle Zwecke einsetzbar sein.

Was sind Ihre persönlichen nächsten Schritte?
Ich werde dieses Thema sicher weiterverfolgen. Jeder, der die Brille einmal aufgesetzt hat, ist fasziniert davon. Ich bin sicher, dass die Brille für viele Zwecke sinnvoll eingesetzt werden kann. Mir schweben da auch schon einige Ideen vor.

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